Debbys Welt

Sie sind hier: Startseite > Jason > Die OP

Neuigkeiten

  • 14.12.2012 Bilder Puma und Meilensteine Jason
  • 24.11.2011 Meilensteine
  • 06.06.2011 neue Bilder unter Sally und Piepsi&Max
  • 05.06.2011 Mallorca Bilder hoch geladen
  • 10.01.2011 Meilensteine aktualisiert
  • 13.11.2010 Bilder 3. und 4. Geburtstag nun richtig verlinkt :-)
  • 06.11.2010 Jason 4 Geburtag aktualisert
  • 30.10.2010 Urlaub auf Föhr aktualisiert
  • 20.10.2010 Besondere Ereignisse aktualisiert
  • 12.10.2010 Treffen aktualisiert
  • 05.10.2010 Tagebuch 2 Jahr aktualisiert, 3 Geburtstag
  • 04.10.2010 Jason´s 1 Geburtstag+2 Geburtstag, Bilder 1 und 2 Jahr aktualisert
  • 03.10.2010 Treffen, Urlaub, Hochzeit, Kindergartenbilder 2009+2010 aktualisert
  • 02.10.2010 Unsere Haustiere, Jason 1 Jahr (Tagebuch teil 1-5), Die OP aktualisiert
  • 01.10.2010 Seite 'Debby', Klaus, Schwangerschaft, Geburtsbericht, Meilensteine, U-Daten, Us-Bilder
    und Zahnkalender aktualisiert
  • 29.09.2010 Nun passt es auch mit dem Layout
  • 27.09.2010 Die Menüstruktur probeweise übernommen (Kann sich noch ändern)
  • 25.09.2010 Beginn mit dem Neuaufbau der Homepage

 

Die OP

 

02.02.06
Meine Mama packte am Vormittag die restlichen Sachen zusammen. Meine Eltern aßen noch eine Kleinigkeit bis es dann los ging. Ca 13.30 Uhr fuhren Mama, Papa und ich zum Clemenshospital.
Meine Eltern trugen das Gepäck rein und gingen gemeinsam auf die Station 4b. Na ja ich wurde ja eher getragen. Papa meldete mich schon mal unten an und Mama und ich gingen schon mal ins Untersuchungszimmer. Dort kam der Chefarzt und fragte meine Mutter als erstes, ob ich wieder gesund sei. Sie bestätigte es. Nach der Anmeldung kam der Papa auch dazu und wir gingen gemeinsam zum Narkosearzt. Dort füllten meine Eltern den Bogen aus und anschliessend ging es zum Gespräch. Meine Eltern wurden auf geklärt, wie die Narkose durchgeführt wird.

Nach dem Gespräch mussten wir wieder ins Untersuchungszimmer, es war bereits 16 Uhr. Dort machte die Ärztin alle möglichen Untersuchungen mit mir und stellte meinen Eltern viele Fragen. Dann kamen einige Ärzte rein und schauten mich an und redeten über meine anstehende Op.

Meine Mutter konnte sich die Tränen nicht mehr verkneifen und musste weinen. Der Papa tröstete sie. Ich war ziemlich munter und war nur am lachen und da konnte sich die Mama auch das lachen nicht verkneifen, auch wenn ihr nicht danach war.
Die Untersuchung war dann abgeschlossen und es sollte ein Zugang gelegt werden. Meine Eltern gingen raus, denn das war doch ein wenig zu viel für sie. Also gingen sie erstmal raus um einen Kaffee zu trinken.
Sie kamen nach 20 Minuten wieder, leider hatten sie es nicht geschafft mir einen Zugang zu legen, da ich nur am schreien war und die wollten es später noch mal versuchen. Meine Mama nahm mich auf den Arm und gingen gemeinsam in unserem Zimmer, wo Mama und ich drin schlafen sollten.
Ca. 17.30 kam der Chirurg und klärte uns über die Op auf und welche Nebenwirkungen auftreten könnten, z.B. Anschwellungen des Gesichts, Wasssereinlagerung im Kopf, Blutergüsse usw.
Er erklärte uns auch wo der Schnitt genau gemacht wird, damit man später nichts mehr von sehen wird und das sie nur mit Sprühflaster von aussen arbeiten werden. Zwischendurch kamen noch ein paar Ärzte rein um mich an zu schauen. War ganz schön ein Trubel. Zum Schluss unterschrieben meine Eltern noch die Zustimmung der Op.

Anschliessend fuhr mein Papa nach Hause, weil er ja Morgen schon ganz früh wieder im Krankenhaus sein wollte, da meine Op um 8.00 Uhr morgends stattfinden sollte.
Anschliessend als mein Papa weg war, kam eine Schwester rein, um uns ins Untersuchungszimmer zu führen, wo noch mal der Versuch gestartet werden sollte, mir einen Zugang zu legen. Meine Mum gab mir noch einen Kuss auf die Wange und ging raus.
Sie ging erst mal ne halbe Stunde spazieren und kam auf die Station zurück und hörte mich schreien. Ihr schossen die Tränen in die Augen und sie verschwand in ihrem Zimmer, weil das alles zu viel für sie war. Sie war ziemlich unruig. Nach ca. 20 Minuten ging sie über den Flur und setzte sich ins Elternzimmer und da kam der Arzt und sagte das sie mir einen Zugang gelegt hätten. Ich war so am weinen gewesen und hatte riesen Hunger. Meine Mama nahm mich auf den Arm und tröstete mich. Sie holte die Flasche aus den Wärmer und ich verputzte ganze 220 ml. Die Nacht schlief ich durch.

03.02.06

In der Nacht bekam ich noch zwei Transfusionen. Um 7.00 Uhr wurden meine Mama und ich geweckt. Na ja sagen mal so, ich wurde geweckt, denn meine Mama hatte in der Nacht kein Auge zu gemacht. Meine Mama machte noch ein paar Fotos von mir, da ich ja hinterher ein wenig anders aussehn würde.
Anschliessend wurde mir ein weites T-shirt angezogen. Es wurde die Windel gewechselt, Fieber gemessen und noch mals gewogen. Anschliessend gab es ein paar Tropfen für mich, die mich ein wenig beruhigen sollten. Meine Mama und ich mussten noch ein wenig warten. So um kurz vor acht kam eine Schwester rein und sagte, das  wir nach unten fahren können zum Op Saal. Meine Mama durfte mich auch begleiten.

Meiner Mama wurde es bissel Mulmig im Magen und man konnte es ihr ansehen, das es ihr nicht gut ging.
Wir kamen dann zum Op an und mussten im Vorraum warten, der Papa war allerdings noch nicht da gewesen um mit zu warten. Um 8.15 Uhr kam die Assistentin aus dem Op Saal raus und sagte meiner Mutter, das sie sich von mir verabschieden sollte. Ihr fiel das verdammt schwer und fing zu weinen an. Die Assistentin sagte noch mals zu meiner Mutter, das sie sich jetzt verabschieden sollte, da jetzt die Op durchgeführt werden muss.
Sie weinte ziemlich stark und gab mir einen Kuss auf die Wange und streichelte mir über den Kopf. Die Assistentin begleitete sie noch zur Tür. Sie ging nach Draussen und rief meinen Papa an der auch zwei Minuten später da war. Leider konnte er sich nicht von mir verabschieden. Mein Papa drehte sich eine Zigarette  und meine Mama musste auch rauchen, da es ziemlich viel für  die war.

Meine Eltern gingen dann gemeinsam zur Station 4B und assen eine Kleinigkeit. Anschliessend packten sie gemeinsam den Koffer, weil meine Mum nach unten ins Elternzimmer sollte. Das Zimmer befand sich direckt vor der Intensivstation. Wir klingelten dort an und sie begrüßten meine Eltern. Dort stellten sie denn Koffer erst mal ab und es wurde ihnen gesagt, das sie noch etwas raus gehen könnten, da ich vor drei Stunden nicht auf der Intensivstation wäre.
Sie gingen eine Kleinigkeit essen und meine Mum musste eine nach der anderen rauchen. So gegen 11.30 Uhr gingen sie gemeinsam zur Intensivstation, wo sie warteten auf ein Zeichen. Es war eine endlose Zeit und dann kam eine Schwester und sagte meinen Eltern bescheid, das die Chirugen sich gemeldet hätten, Sie teilte ihnen mit, das ich ca. in einer halben Stunde oben wäre und das alles gut verlaufen wäre bisher.

Meine Mum fing wieder an zu weinen an, auch vor Erleichterung. Man konnte spüren, das sie beide ziemlich erleichtert waren. So um 12.30 Uhr ging die Intensivstationstür auf und der Arzt kam mit mir in einem Bett rein gerollt.
Meine Eltern wollten mich sofort sehen, was sie auch durften. Der Arzt hielt ein Beatmungsgerät in seiner Hand, womit er mir Luft in meine Lunge pumpte. Als meine Eltern mich sahen, fingen sie an zu weinen an, erstmal vor Erleichterung und von dem Anblick, den ich sah nicht gerade schön aus.
Ich war ziemlich blass und mein Kopf war auch ziemlich angeschwollen. Der Arzt sagte zu meinen Eltern, das meine Op ohne Komplikationen verlaufen wäre und das ich jetzt erst mal an den Geräten angeschlossen werden muss. Meine Eltern sollten sich in die Besucherecke setzen und noch ein wenig warten.

Überall war ein Gepiepse und ständig gingen die Alarmglocken an, was meinen Eltern grosse Angst machte. Nach ca. einer Halben Stunde durften sie zu mir. Ich war an vielen Kabeln angeschlossen und mir wurde noch ein wenig Sauerstoff zu geführt. Die Ärzte erklärten meinen Eltern alles, was es mit den Geräten auf sich hat und warum ich noch Sauerstoff bekomme.
Meine Eltern stellten sich auf beiden Seiten und meine Mum musste sich wieder die Tränen verkneifen. Sie redeten beide mit mir und paar minuten später bewegte ich mich. Es wurde noch ein Arzt hin zu geholt.
Ein Arzt sagte zu mir, das sie mir jetzt eine Blutkonserve geben müssen, da ich bei der Op ziemlich viel Blut verloren hatte. Also mussten meine Eltern wieder raus und sie gingen noch mal ein Kaffe trinken.
So ca. 15 Uhr kamen meine Eltern wieder und ich war nicht mehr an dem Beatmungsgerät angeschlossen, sondern konnte endlich wieder selber atmen.

Mein Papa fuhr abends auch nach Hause, denn für ihn war es auch ein anstrengender Tag gewesen. Meine Mum sass noch ziemlich lange an meinen Bett und streichelte mir meine Hand. Abends trank ich 120 ml und schlief dann weiter. Meine Mum wurde ins Elternzimmer gebracht, weil sie doch ziemlich erschöpft war und sich erholen sollte, damit sie für den nächsten Tag wieder neue Kraft hatte. In der Nacht waren meine Werte stabil gewesen.

04.02.06

Am Morgen wurde bei mir Temperatur gemessen, sie betrug 38°C. Meine erste Mahlzeit bekam ich um 7.30 Uhr. Ich trank ca. 70 ml, war zwar nicht das meiste, aber immerhin etwas. So um 11 Uhr durfte meine Mama mich das erste mal raus holen und auf den Arm nehmen und mir meine Flasche geben. Nach der Flasche schlief ich ein und sie hielt mich noch ein paar Minuten auf dem Arm. Anschliessend wurde ich von einer Schwester wieder ins Bett gelegt.
So gegen 12.30 Uhr wachte ich auf und fing an zu grinsen an und brabbelte vor mich hin.
Leider konnte ich nichts sehen, da meine Augen ziemlich angeschwollen waren, aber das störte mich nicht wirklich und ich brabbelte weiter. So gegen 13 Uhr kam auch mein Papa, um nach uns zu schauen. Meine Eltern erfuhren vom Arzt, das mein HB Wert auf 5,5 abgestiegen ist und das ich noch mal Blut-Konserven bräuchte.
Gegen Nachmittag bekam ich meine nächste Mahlzeit aus der Flasche, die ich aber nicht im Magen behielt.
Mein Papa blieb noch bis zum Abend und fuhr dann wieder nach Hause. Die Nächste Mahlzeit blieb auch nicht im Magen und wir mussten abwarten. Meine Mum sass noch ziemlich lange am Bett, bis sie dann auch schlafen ging. Am Abend wurde noch mal Temperatur gemessen und sie war gleich geblieben.

05.02.06

Meine Mum kam um 7.30 Uhr auf die Intensivstation und setzte sich an mein Bett. Es wurde auch mein HB- Wert wieder gemessen und der war diesmal in einen normalen Bereich.
Heute wurde ich auch das erste mal von einer Schwester gewaschen und anschliessend gefüttert. Diesmal behielt ich die Nahrung drin. Die Schwellungen an meinen Augen sind ein wenig zurück gegangen, aber konnte noch nicht die Augen öffnen. Die Temperatur war bei mir immer noch unverändert gewesen, aber ich lachte viel mehr und war ziemlich viel am brabbeln. Ich hielt mein Kuscheltier in den Armen.
Meine Mum durfte mich jetzt des öfteren auf den Arm halten. Gegen Mittag kam mein Papa und wollte mich auch mal in den Arm nehmen und gab mir auch meine Flasche.

Im Hinterkopf bei mir hatte sich ein Bluterguss gebildet. Die Ärzte hatten das ja schon meinen Eltern angekündigt gehabt, das ein Bluterguss auftreten kann.
Auch heute war ich noch ziemlich schläfrig und schlief über Tag noch sehr viel. War ja auch kein Wunder nach so einer schweren Op. Es wurde noch mal mein HB-Wert gemessen, der wieder auf 8,5 hinunter gestiegen ist, aber er lag noch in dem normalen Bereich, so das keine weitere Blutkonserve gebraucht wurde.
Gegend Abend fuhr mein Papa wieder und meine Mum blieb noch einmal. Sie nahm mich in den Arm und gab mir noch eine Flasche. dabei stellte sie fest, das ich das eine Auge ein wenig öffnen konnte, es war zwar nur ein kleiner Spalt, aber es war schon mal sehr positiv. Sie ging dann auch wieder schlafen.

06.02.06

Am nächsten Tag war meine Mum wieder ziemlich früh am Bett und erkundigte sich wie jeden Morgen nach mir, wie die Nacht verlaufen sei. Es war alles bestens gewesen und meine Mum war zufrieden gewesen.
Heute über Tag habe ich wieder meine normale Menge an Nahrung zu mir genommen und es ging allmälig Bergauf. Habe natürlich noch viel geschlafen, denn ich wollte ja ziemlich schnell wieder gesund werden.
Heute konnte ich mein linkes Auge noch ein wenig mehr öffnen, aber sie waren noch ziemlich verfärbt. ich konnte sehen, das meine Mum sich darüber freute, das ich meine Auge ein wenig mehr öffnen konnte. 
Sie unterhielt sich viel mit mir und wir hatten Spass zusammen.

Heute wurde auch das erste mal mit mir Gymnastik gemacht :-)
Meine Temperatur hatte sich ein wenig erhöht, sie lag bei 38,3°C. Meine Mutter sorgte sich ein wenig um mich, aber die Schwestern beruhigten sie. Der Papa kam wieder gegen Mittag und blieb bis zum Abend. Meine Mum erzählte im stolz, das ich mein linkes Auge einen Spalt geöffnet bekomme. Gegen Abend konnte ich das linke Auge schon ganz öffnen, es war noch ein wenig geschwollen, aber jetzt konnte ich viel mehr sehen. meine Eltern freuten sich sehr darüber. Meine Mum begleitete meinen Papa nach draussen und sie ging auch heute mal bissel eher ins Bett, da sie doch ziemlich erschöpft war. Die Nacht schlief ich wie gewohnt durch.

07.02.06

Heute Morgen war meine Temperatur wieder auf 38°C runter gegangen Auch die Schwellungen ginegn immer mehr zurück. Meine Mum war wieder ziemlich früh bei mir uns las mir eine Geschichte vor, aus dem Buch der kleine Eisbär. Ich hörte zu und brabbelte ab und an mal dazwischen.
Heute wurde auch wieder Gymnastik mit mir gemacht und es wurde noch mal Blut angenommen. Meine Mum machte mir danach Musik an und ich schlief ein wenig.
Gegen Mittag kam mein Papa wieder zu Besuch und gab mir meine Flasche. Gegen Nachmittag kam eine Schwester rein und sagte zu meiner Mum, wenn sie möchte kann sie auch mal eine Nacht zu Hasue schlafen, damit sie wieder zu Kräften kommt und ein wenig abschalten kann.
Am Nachmittag blieb ich ganze zwei Stunden wach. Meine Eltern unterhielten sich sehr lange, ob sie jetzt mit nach Hause fahren sollte. Meine Mum war sich unsicher gewesen, ob sie jetzt für eine Nacht mit nach Hause fahren sollte oder nicht. Sie wollte mich ungerne alleine lassen. Gegen 19 Uhr gab sie mir meine letzte Mhalzeit und schlief ein. 
Gegen Abend kam noch mal eine Schwester rein und teilte meinen Eltern mit, das mein HB-Wert bei 9,6 lag, das war super gewesen. Meine Mum redete noch ein wenig mit meinen Papa  und entschied sich anschliessend doch dafür eine Nacht mit nach Hause zu fahren.
Also machten sie sich gemeinsam auf den Weg nach Hause und sie wußte, das sie sich richtig entschieden hatte. Kurz vorm Schlafen gehen, erkundigten sich meine Eltern noch mal nach mir und es war alles bestens gewesen. Meiner Eltern konnten also beruhigt schlafen gehen.

08.02.06

Heute Früh riefen meine Eltern direkt an und erkundigten sich nach mir und wie die Nacht gewesen ist. Die Schwestern teilten ihnen mit, das alles ok war.
Gegen Mittag kamen meine Eltern gemeinsam auf die Intensivstation. Meine Temperatur lag heute Morgen bei 37,3, das war super ok.

Auch veringerte sich mein Kopumpfang und ich konnte mittlerweile meine Augen beide wieder komplett öffnen. Es waren aber noch Verfärbungen zu sehen.
Gegen Nachmittag erfuhren meine Eltern, das ich heute Abend auf die normale Station verlegt werden konnte. Meine Eltern freuten sich sehr darüber. Also warteten wir gemeinsam, bis jemand von der Station E2 kam. es dauerte ziemlich lange und wir mussten das Zimmer auch schon räumen, weil das Bett gebraucht wurde.
So gegen 20 Uhr kam endlich eine Schwester und brachte uns zur Station. Diesmal hatte meine Mutter auch ein richtiges Bett drin gehabt, was für sie auch angenehmer war. Ich bekam meine letzte Mahlzeit und schlief ein. Mein Papa verabschiedete sich und fuhr nach Hause. Mama schlief die Nacht ziemlich unruhig und machte kaum ein Auge zu. Auch ich schlief ziemlich unruhig und wurde ein paar mal in der Nacht wach und wollte was zu trinken haben.

09.02.06

Heute Morgen bekam ich noch was gegen die Schmerzen und ich war ein wenig am weinen. Meine Mum war doch ziemlich erschöpft, da sie in der Nacht nicht gerade viel geschlafen hatte. Sie machte mich sauber und zog mir frische Sachen an und sie mass die Temperatur.
Sie lag heute bei 36,3°C, das war völlig ok. Heute um 9.00 Uhr war dann die Visite und die Ärzte waren sehr zu frieden mit mir gewesen.
An meinen Augen konnte man nur noch leichte Streifen erkennen. Es ging ziemlich Bergauf mit mir. Auch meine Essenszeiten pendelten sich wieder auf den normalen Rythmus wieder ein und ich trank meine normale Ration. Ich lachte sehr viel und spielte über Tag mit Papa. Meine Mum ruhte sich während dessen ein wenig aus. In der Nacht kam ich alle drei Stunden und wollte was zu trinken haben

10.02.06

Meine Temperatur lag heute auch bei 36,3°C und meine Schwellungen waren komplett weg gegangen. Man sah nur ganz leichte Ränder um meine Augen. Gegen 9.00 Uhr kam noch mal die Visite und schauten mich an. Sie waren sehr zufrieden gewesen und meinten das ich am 14 oder 15.02.06 entlassen werden könnte. darüber freute sich meine Mum sehr und rief darauf hin den Papa sofort an um ihn das mit zu teilen. Heut wurde ich komplett wieder gewaschen und ich spielte viel mit meinen Eltern.

Auch lachte ich wieder viel mehr und schaute mir ganz aufmerksam mein Zimmer an. Meine Eltern gingen auch ab und an mit mir über den Flur spazieren und zeigten mir alle Bilder. Jedesmal wenn eine Schwester rein kam, habe ich sie auch angelächelt und ich hatte den Namen, der kleine Chameur weg.
Gegen Abend fuhr meine Mum noch einmal für eine Nacht mit nach Hause um für die letzten Tage noch mal ein wenig Kraft zu tanken. Sie rief vorm schlafen gehen noch mal an, um sich nach mir zu erkundigen. es war alles in Ordnung gewesen

11.02.06

Meine Eltern riefen direkt nach dem Aufstehen im Krankenhaus an, um sich zu erkundigen. Die Schwester teilte ihnen mit, das die Nacht alles ruhig ablief und das ich diesmal auch nur zwei mal kam, weil ich Hunger hatte.
Meine Eltern machten sich direkt nach dem Frühstück auf den Weg ins Krankenhaus zu mir. Als sie ankamen hatte ich auch schon Hunger gehabt. Mein Papa musste wieder direkt nach Hause, da er ja arbeiten musste.  Meine Mum wickelte mich und mass die Temperatur bei mir, sie lag bei 36,9°C. Anschliessend gab sie mir meine Flasche und ich trank bis zur Hälfte und dann musste ich mich übergeben. Meine ganzen Klamotten war dreckig und meine Mum musste mich wieder umziehen.
Meine Mum spielte ein wenig mit mir und gegen Mittag schlief ich erstmal so eine Stunde. Gegen Nachmittag bekma ich meine nächste Flasche, die Nahrung behielt ich auch drin. meine Mum war ziemlich erleichtert gewesen.

12.02-13.02.06

Meine Mum hatte diese Nacht fast kein Auge zu gemacht und war auch ziemlich fertig gewesen. Sie machte mich sauber und zog mir frische Sachen an. Sie gab mir anschliessend meine Flasche und diesmal blieb zum Glück Alles drin.
Meine Temperatur lag heute bei 36.7°C. Bessere Werte konnte man doch garnicht haben. Die Visite kam dann rein und teilte meiner Mutter mit, das am 14.02. noch mal ein Ct gemacht werden muss und das wir abends endlich nach Hause fahren durften. 
Am 12.02.06 fuhr meine Mum noch mal eine Nacht mit nach Hause, da sie zwei Tage kaum geschlafen hatte. Sie war ziemlich fertig mit den Nerven. Sie war sehr froh gewesen, das die Pfleger sich so lieb um mich gekümmert haben. Am 13.02 war sie bereits um 8.30 wieder im Krankenhaus gewesen, damit sie rechtzeitig zur Visite wieder da war.

Heute fragte sie noch mal nach, ob sie Morgen ganz sicher mit mir nach Hasue könnte. Der Arzt stimmte zu und sagte zu ihr, das es aber erst gegen Abend werden wir, da die Chirugen sich die Ct Bilder noch mal anschauen wollen.
Das war für meine Mum ok gewesen. Sie spielte über Tag mit mir und erzählte mir ganz viel. Mir konnte man ansehen das es mir wesentlich besser ging und freuten uns das wir Morgen endlich wieder nach Hause konnten.
Der Tag ging ziemlich langsam um und gegen Abend bekam ich meine letzte Flasche und ich schlief direkt ein. Auch meine Mum legte sich sehr früh hin, damit es ganz schnell Morgen früh wird.

14.02.06

In der Nacht um 5.00 Uhr bekam ich meine letzte Mahlzeit, da ich ja am nächsten Tag zum CT musste und ich bekam eine Sidierung.
Die musste ich auf nüchternen Magen nehmen. So gegen 7.30 Uhr wurde ich gewickelt und es dauerte bis 9.30 Uhr, als jemand unten vom Ct anrief, das ich in einer halben Stunde mit meiner Mum runter kommen kann.

Ich hielt mich ziemlich tapfer, auch wenn ich grossen Hunger hatte.  Ich bekam meine Tropfen und weinte ein wenig, weil ich nicht einschlafen wollte. Meine Mum verdunkelte das Zimmer, damit ich besser einschlief. So gegen 9.50 Uhr ging meine Mum mit mir und einer Schwester nach unten zum Ct. Wir warteten vor der Tür und ich schlief tief und fest. Wir wurden nach ein paar Minuten herein gebetn und meine Mum legte mich aufs Bett. ich wurde ganz schnell wach und wollte auch nicht wieder einschlafen. ich war natürlich neugierig gewesen und wollte alles mit bekommen.
Mir wurde mein Kopf befestigt, damit ich den nicht so hin und her bewegen konnte. Alle verliessen den raum und ich bewegte mich keinen Centimeter. Dei Ärztin sagte zu meiner Mum, wenn alle Kinder mal so ruhig wären.
Das Ct dauerte nur ein paar Minuten und meine Mum und  die Schwester konnten wieder mit mir nach oben gehen. Meine Mum war sehr stolz auf mich, das ich so tapfer wieder war. ich schlief noch ein wenig und anschliessen gab es eine grosse Flasche. ich leerte die auch ziemlich zügig.

Gegen Mittag ging es schon los, das meine Mum fast nichts an essen runter bekam und sie Halsschmerzen hatte. Der Tag zog sich dermassen in die Länge und meiner Mum ging es immer schlechter. Ich schlief über Tag noch ziemlich viel, so das meine Mum sich ein wenig ausruhen konnte. gegen 17.00 Uhr hat sie gerade mal ein paar Bissen von ihrem Butterbrot genommen und ihr Kreislauf spielte verrückt. Sie ging ein wenig an die frischen Luft es wurde aber nicht besser. Sie trank ein wenig Wasser  und musste sich mehrmals übergeben. Gegen 19 Uhr kam der Papa und meine Mum erzählte ihm alles. Er ging nach vorne und fragte, wann einer der Chirurgen kommen würde. Eine Schwester rief unten an und gab bescheid, das mein papa mittlerwiele auch eingetroffen war.
Meiner Mum ging es ziemlich schlecht, sie sah auch nicht gut aus. ich schlief seelenruhig weiter. So gegen 19.45 kam der Chirurg endlich und besprach die letzten Details mit meinen Eltern. Meine Mum musste sich zwischendrin nochmals übergeben. Nach dem Gespräch wurde der Entlassungsbrief geschrieben und wir konnten alle nach Hause. Zuhause angekommen, gab es noch eine Flasche vom Papa und dann wurde geschlafen.

Meine Mum lag die Woche noch flach und konnte mir gerade noch so die Flasche geben. Zum Glück haben viele Bekannte sie unterstützt, da Papa ja ausserhalb am Arbeiten war und erst Freitagabend nach Hause kam. Mir geht es jetzt wieder richtig gut und habe einige Fähigkeiten dazu bekommen.
Ich bin aufmerksamer geworden und kann jetzt auch besser greifen. Auch schaue ich mir jetzt meine Sachen die ich in der Hand halte an und drehe sie.  Ich kann auch meine Rassel viel länger in der Hand halten und bewege sie auch ab und an hin und her. Versuche mich hin und wieder mal vom Rücken auf die Seite zu drehen, aber das gelingt mir noch nicht wirklich und dann ärgere ich mich darüber.

Auch ist mein Flaster mittlerweile wieder weg und man sieht nicht viel von der Narbe. Wir bedanken uns bei all den Ärzten für die gute Arbeit und bei den Pflegern des Clemenshospitals, das sie sich alle rührend um mich gekümmert haben.