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Geburtsbericht

Am Montagabend den, 07.11.05 so gegen 22.00 Uhr bekam ich in der ersten halben Stunde, die ersten drei Wehen. Es waren aber nur kurze Wehen gewesen.
So gegen 24 Uhr wurden die Abstände immer kürzer und bekam alle 10 Minuten eine Wehe. Allerdings waren auch diese nicht sehr lang. Der Abstand verkürzte sich auf fünf Minuten. Die ganze Nacht kam alle fünf Minuten eine Wehe und ich hatte die ganze Nacht kein Auge zu gemacht.
So gegen 5.30 Uhr verlängerte sich der Abstand wieder und gegen Mittag wurde es dann wieder schlimmer. Ich rief daraufhin meine Hebamme an und vereinbarte direkt am selben Abend noch einen Termin. Gegen 17.30 Uhr fuhren mein Schatz und ich zur Praxis. Sie schloss mich am CTG an und ließ mich einige Zeit dran.
In einer halben Stunde. waren vier Wehen drauf zu erkennen, die allerdings für eine Geburt längst nicht ausreichten.
Sie schaute nach meinen Muttermund und der war schon 1 cm auf und unser Sohn lag schon ziemlich weit unten im Becken.
Wir fuhren wieder nach Hause und warteten ab. In der Nacht vom 8.11.05 auf den 09.11.05 konnte ich allerdings auch nicht schlafen, den es kündigte sich die eine oder andere Wehe an. Die Abstände waren teilweise nur noch drei Minuten auseinander und die Wehen hielten so ca. 1 ½ Minuten an.
Auch der Schleimpfropf ging in dieser Nacht ab.
Die Scmerzen wurden immer stärker und konnte absolut nicht mehr liegen. Ich stand auf und stellte mich an unseren Kleiderschrank, um die Wehen zu veratmen.
Ich weckte meinen Schatz und er rief darauf hin nochmals bei der Hebamme an und erzählte ihr das. Sie bat uns schon mal ins Krankenhaus zu fahren und das sie  gleich nach kommen würde.
Wir kamen so ca. gegen 5.00 Uhr an und gingen direkt zum Kreissaal. Wir klingelten und uns wurde die Tür von einer anderen Hebamme geöffnet. Ich wurde direkt ans CTG angeschlossen. Es dauerte auch nicht lange, da kam auch meine Hebamme in den Kreissaal und sie schaute nochmals nach den Muttermund der aber erst 2 cm auf war.
Sie sagte das der Muttermund sehr straff und es sich aus diesem Grunde in die Länge zog.
Sie gab mir ein Mittel was den Muttermund weicher machen sollte. Sie ließ mich noch ein paar Minuten am CTG und anschließend sollten wir laufen.
Wir liefen so zwei Stunden. Nach zwei Stunden, war der Muttermund 3cm auf und meine Hebamme massierte unten ein wenig, so dass der Muttermund 4 cm offen war.
Ich war schon ziemlich geschlaucht und war total erschöpft, da ich schon zwei Nächte ohne schlaf auskommen musste. So gegen 8.00 Uhr gingen wir unten zur Anmeldung und anschließend zur Cafeteria und aßen eine Kleinigkeit.
Während des Essen merkte ich wie die Wehen Stärker wurden und ich kaum noch sitzen konnte.
So ca. 8.30 Uhr gingen wir wieder hoch und meine Hebamme schloss mich ans CTG an und schaute noch mal nach meinen Muttermund. Er war bereits 5 cm auf gewesen.
Sie fragte mich, ob ich den eine PDA haben möchte, damit ich bissel zur Ruhe komme und Kräfte sammeln kann. Ich verneinte erst mal. So gegen 11.30 war der Muttermund mittlerweile 7 cm auf und die Wehen wurden noch stärker. Die Herztöne unseres Sohnes waren teilweise nicht so gut. Meine Hebamme holte noch ne Ärztin hinzu, die sich die lage mal anschaute und sie schaute auch nach dem Köpchen unseres Sohnes.
Die Ärztin riet mir auch zur PDA und ich willigte schließlich ein und um 12 Uhr wurde dann die PDA gemacht. Es war ein unangenehmes Gefühl und ich hatte mehr Angst vor der PDa, als vor der Geburt selber. Meine Beine zitterten richtig.
Das Schmerzmittel wirkte schnell und ich konnte mich ein wenig entspannen und bissel zur Ruhe kommen.
So ca. 12.30 Uhr wurde ich an einen Wehentropf angeschlossen und für die Geburt startfertig gemacht. Meine Hebamme schaute nochmal nach dem Muttermund der mittlerweile 9 cm auf war. Anschliessend sprengte sie noch die Fruchtblase und setze mir einen Cateter, weil ich nicht mehr zur Toilette durfte.
Der Druck wurde immer schlimmer und ich merkte das es eine Presswehe war . Ich legte meinen Kopf auf meiner Brust und meine Beine zog ich zu mir ran und fing an kräftig zu pressen.
Als ich bei der dritten Wehe presste, verspürte ich einen kurzen Schmerz und meine Hebamme meinte sie könne schon blonde Haare erkennen. Bei der vierten Wehe war das unser Sohn schon halb draussen und lag mit seinem Körper seitlich.
Ich nahm meine letzte Kraft zusammen und presste ordentlich und unser Sohn war endlich draußen. Ich fühlte mich einfach nur erleichtert und war überglücklich, das wir diese schwere Geburt hinter uns gebracht hatten und alles gut gegangen ist.
Auch der Stolze Papa  konnte kaum abwarten unseren Sohn Jason in den Armen zu halten.
 
Jason kam am 09.11.05 um 13.06 Uhr mit 3130 Gramm, einen Kopfumfang von 35 cm und einer Körpergröße von 52cm auf die Welt.